Di.. Feb. 17th, 2026

Zum Krankenhausplan und der Äußerung vom Land Hessen und dem Kreis hat die BI eine andere Rechtsmeinung, denn erstens scheint das Verwaltungsverfahren seitens des Ministeriums noch nicht abgeschlossen zu sein ( Dr. Risch vom Hessischen Gesundheitsministerium ist dabei, die Trennung von Schwalmstadt und Melsungen zu vollziehen – nach 2,5 Jahren nach der Schließung des Krankenhauses- und weil der Krankenhausplan aus 2020 trotz des Schließungsbescheides noch Melsungen als Krankenhausstandort führt und erst Mitte 2026 ein neuer Krankenhausplan vorliegt. Außerdem ist die Psych. Tagespflege Vitos in Krankenhausplan Melsungen weiter enthalten und bleibt auch 2026 im Krankenhausplan enthalten.

Solange der neue Krankenhausplan nicht vorliegt, gilt der Alte und damit auch die medizinische Haftung durch den Landkreis und das Land Hessen.

Schließlich ist aus dem Artikel zu entnehmen, dass das Land Hessen sich für die medizinische Gesundheitsversorgung in Melsungen überhaupt nicht mehr zuständig sieht, da keine vollstationäre bzw. teilstationäre Krankenhausversorgung vorgesehen ist. Auch lehnt die Kassenärztliche Vereinigung Hessen ein MVZ für Melsungen ab, da keine Unterversorgung bestehe.

Somit bleibt festzustellen, dass die von der FDP-Fraktion im Stadtparlament Melsungen für einen Gesundheitspakt zwischen Land Hessen und Melsungen initiierte Resolution keine Aussicht auf Erfolg haben dürfte.

Letztendlich ein Versagen auf ganzer Linie von den Akteuren in Stadt, Kreis und Land.

Schade für Melsungen. Mit anderen Worten D a n k e für N i c h t s !

Die Bürgerinitiative Melsunger Klinik vorantreiben bleibt weiter am Ball und setzt sich für eine vollumfängliche stationäre Notfallversorgung mit Kindernotfallversorgung / Schockraum und Gerätschaften und mindestens 12 vollstationären Betten ein.

Von Roy Knauf

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